Pubblicato in: Devoluzione socialismo, Economia e Produzione Industriale

Germania. La crisi del metalmeccanico si sta acuendo. Licenziamenti.

Giuseppe Sandro Mela.

2019-11-01.

Germania 001

«Wir müssen damit rechnen, dass es noch schlechter wird»

«Metall-Arbeitgeber erwarten weiteren Stellenabbau.»

«Die Arbeitgeber in der Metall- und Elektroindustrie erwarten angesichts der Rezession in der Branche einen weiteren Stellenabbau und rufen die Gewerkschaften zu Zurückhaltung in der bevorstehenden Tarifrunde auf.»

«Dulger beklagte im Interview weiter, dass in den ersten drei Quartalen beim Auftragseingang ein Minus von knapp sechs Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum stehe.»

«An die Bundesregierung appellierte der Gesamtmetall-Präsident, wieder erleichterte Zugangsmöglichkeiten zum Kurzarbeitergeld zu schaffen»

*

“Dobbiamo aspettarci che le cose peggiorino ancora di piu’.”

“I datori di lavoro metalmeccanici si aspettano ulteriori tagli ai posti di lavoro.”

“I datori di lavoro del settore metalmeccanico ed elettrico si aspettano ulteriori tagli di posti di lavoro in vista della recessione del settore e invitano i sindacati a dar prova di moderazione nella prossima tornata di contrattazione collettiva.”

“In un’intervista, Dulger ha inoltre lamentato che nei primi tre trimestri gli ordini in entrata sono diminuiti di quasi il 6% rispetto allo stesso periodo dello scorso anno.

“Il presidente di Gesamtmetall ha lanciato un appello al governo federale per un nuovo e più facile accesso al lavoro a tempo parziale.

* * * * * * *

La Germania è in piena recessione.

Frau Merkel non è ancora riuscito a distruggere completamente il comparto industriale produttivo, ma la buona volontà ce la ha messa proprio tutta.

*


Deutschland Kurier. 2019-10-29. »Wir müssen damit rechnen, dass es noch schlechter wird«: Metall-Arbeitgeber erwarten weiteren Stellenabbau

Die Arbeitgeber in der Metall- und Elektroindustrie erwarten angesichts der Rezession in der Branche einen weiteren Stellenabbau und rufen die Gewerkschaften zu Zurückhaltung in der bevorstehenden Tarifrunde auf.

»Wir werden das Beschäftigungsniveau nicht halten können. Es sinkt bereits. Zum ersten Mal seit neun Jahren ist die Beschäftigung in unserer Branche seit Mai leicht zurückgegangen«, so Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger im Interview mit der ›Neuen Osnabrücker Zeitung‹ (›NOZ‹). Er fügte hinzu, es werde wohl auch zu einzelnen Betriebsschließungen kommen, denn es müssten angesichts des Strukturwandels etwa in der Automobilindustrie Kapazitäten angepasst werden. Die Metall- und Elektroindustrie gehört zu den bedeutendsten Arbeitgeberinnen in Deutschland. Im August 2019 zählte sie etwas mehr als vier Millionen Mitarbeiter.

Dulger beklagte im Interview weiter, dass in den ersten drei Quartalen beim Auftragseingang ein Minus von knapp sechs Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum stehe. Und auch im Rest des Jahres und im kommenden Jahr werde kein »Baum in den Himmel wachsen«. Ganz im Gegenteil, so Dulger weiter: »Wir müssen damit rechnen, dass es noch schlechter wird, man denke an den Brexit, die Handelskonflikte und das weltweit nachlassende Wirtschaftswachstum.«

Die IG Metall rief Dulger vor diesem Hintergrund dringend zu Zurückhaltung in der kommenden Tarifrunde auf: »Es ist wichtig, dass die Gewerkschaften verstehen, dass 2020 keine Tarifrunde wie in den vergangenen acht, neun Jahren ist. Wir haben konjunkturelle Probleme, und wir haben zugleich strukturelle Probleme. Die Gewerkschaften müssen deshalb schon im Vorfeld verstehen, dass sie ihre Forderungen zurückschrauben müssen.«

Scharf kritisierte Dulger zudem die 24-Stunden-Streiks, mit denen die IG Metall in der Tarifrunde 2018 die Gemüter der Arbeitgeber sehr erhitzt habe. Durch die Streiks seien enorme Kosten entstanden. Während es in einer normalen Tarifrunde etwa 800.000 bis eine Million Streikstunden gebe, seien es 2018 aufgrund der Tagesstreiks drei Millionen gewesen. Und den Arbeitgebern stehe kein Mittel zur Verfügung, sich gegen solche Aktionen zu wehren. Er fordere die Gewerkschaft deshalb auf, »mit Vernunft und Weitblick vorzugehen«, so Dulgers Antwort auf Fragen nach der Zukunft der Flächentarifverträge.

An die Bundesregierung appellierte der Gesamtmetall-Präsident, wieder erleichterte Zugangsmöglichkeiten zum Kurzarbeitergeld zu schaffen, »so, wie wir sie in der Krise 2008/2009 hatten«. Noch gebe es zwar kein flächendeckendes Problem, »aber wir sollten Vorsorge treffen für den Ernstfall. Wenn der Blitz einschlägt, ist die Feuerwehr dann schon im Haus«.

Un pensiero riguardo “Germania. La crisi del metalmeccanico si sta acuendo. Licenziamenti.

I commenti sono chiusi.