Pubblicato in: Demografia, Devoluzione socialismo, Unione Europea

Germania. Demografia. Accademia Tecnica. Mancano dieci milioni di lavoratori.

Giuseppe Sandro Mela.

2018-06-06.

Culle Vuote 001

Sembrerebbe che a nessuno venga in mente che l’unico modo per rimediare alle crisi demografiche è riprendere a far figli, ad ogni costo. L’idea di figliare cozza contro l’ideologia liberal e socialista, che inneggia controllo delle nascite, aborto, distruzione dell’istituto familiare, ossia di tutto ciò che ha portato a questo Armageddon.

Gli attuali tedeschi, e non solo loro, ricordano strettamente le lunghe colonne di fanti che si indirizzavano a Stalingrado, da cui non avrebbero mai più fatto ritorno.

*

Germania. Non è povera. È misera. – Financial Times

Germania. La demografia che stritola. Mancano tre milioni di lavoratori. – Vbw.

Germania. Incidenza economica del calo demografico. – Bloomberg.

Germania. Realtà geografica, non più umana, politica ed economica.

*

Germania. Mancano ora 35,000 insegnanti, nel 2025 ne mancheranno 105,000.

Germania. Mancano 1.6 milioni di lavoratori esperti, Meister. – Handelsblatt.

«Germany will lack millions of skilled workers, technical and medical workers and researchers in the near future»

*

«As a result of demographic change, the labour market situation will considerably worsen over the next 10 to 20 years»

* * * * * * *

La Deutschen Akademie der Technikwissenschaftenrepresents the German scientific and technology communities, at home and abroad. As a working academy, Acatech supports policy-makers and society by providing qualified technical evaluations and forward-looking recommendations.

Adesso è questa alta istituzione a rilanciare l’allarme.

*

«Karl-Heinz Streibich …. Seit wenigen Wochen ist er neben Dieter Spath einer der zwei Präsidenten der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, kurz Acatech, mit Sitz in München.»

*

«„Das schwierigste Problem der kommenden Jahre ist die demographische Lücke“»

Il problema più difficile nei prossimi anni è il divario demografico.

*

«In zehn Jahren werden uns zehn Millionen Mitarbeiter fehlen und damit ein Viertel der heute sozialversicherungspflichtig Beschäftigten“»

Tra dieci anni avremo dieci milioni in meno di dipendenti, un quarto degli attuali dipendenti soggetti ai contributi previdenziali.

*

«In Zukunft müssen immer weniger Menschen das gleiche Wirtschaftsvolumen produzieren. Daher müssten alle Reserven über eine längere Lebensarbeitszeit, über mehr Frauen im Beruf oder auch über Zuzug aus dem Ausland ausgeschöpft werden.»

In futuro, sempre meno persone dovranno produrre lo stesso volume economico. Pertanto, tutte le riserve dovrebbero essere messe in campo nel corso di una vita lavorativa più lunga, da un maggior numero di donne sul posto di lavoro o anche da immigrazione dall’estero.

* * * * * * * *

Alla Germania servono tedeschi, e servono tedeschi madrelingua e skilled-workers.

Mancano e mancheranno sempre più infermieri, idraulici, elettricisti, meccanici specializzati, carrozzieri, per intenderci persone che abbiano atteso una Fachhochschule, una Fachschule oppure una Berufsakademie.

Non solo, ma mancano e mancheranno quadri dirigenziali: avvocati, medici, burocrati e funzionari delle pubbliche amministrazioni, giudici ed insegnanti, funzionari di banca, etc.

Tutte tipologie di lavoro che richeidono non solo competenze, ma anche un tedesco fluente, nativo.

*

I tedeschi amano le soluzioni pianificate e complesse.

Non hanno ancora compreso come l’unico sistema noto per ovviare le crisi demografiche sia quello di riprendere a far figli, magari anche arrivando alla coercizione.

Ma fino a tanto che non ne sapranno cogliere l’aspetto umano e considereranno il problema come un mero aspetto economico, marceranno diritti alla rovina. Come i Romani al Trasimeno, come i Teutoni in marcia verso Aquae Sextie.

Senza una famiglia ben edificata, tutelata e protetta la Germania è destinata a scomparire, tra pinto e stridore di denti.


Faz. 2018-06-02. Acatech fordert neue technische Aufklärung

Der neue Präsident der Akademie der Technik- wissenschaften will mehr über den Nutzen neuer Technologien sprechen. Das vertreibe Angst vor Innovationen.

*

geg. FRANKFURT, 1. Juni. Karl-Heinz Streibich ist ein Missionar – ein Missionar der Technik. Und dieser Aufgabe wird er in den kommenden Jahren noch stärker frönen. Seit wenigen Wochen ist er neben Dieter Spath einer der zwei Präsidenten der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, kurz Acatech, mit Sitz in München. Die Acatech verbindet Wissenschaft und Praxis. „Die Acatech ist einmalig in der Verbindung von intellektueller Tiefe und pragmatischer Umsetzung“, ist Streibich überzeugt. Sie versteht sich als Denkfabrik – und als Berater der Politik in Zukunftsfragen.

Dabei ist ihr Spektrum viel breiter, als der Name vermuten lässt. „Das schwierigste Problem der kommenden Jahre ist die demographische Lücke“, sagt Spath. „In zehn Jahren werden uns zehn Millionen Mitarbeiter fehlen und damit ein Viertel der heute sozialversicherungspflichtig Beschäftigten“, ist er überzeugt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung habe daher zu Recht das Wissenschaftsjahr 2018 unter das Motto „Arbeitswelten der Zukunft“ gestellt. In Zukunft müssen immer weniger Menschen das gleiche Wirtschaftsvolumen produzieren. Daher müssten alle Reserven über eine längere Lebensarbeitszeit, über mehr Frauen im Beruf oder auch über Zuzug aus dem Ausland ausgeschöpft werden. Aber Spath weiß auch um die Begrenztheit dieser Reserven: „Sie werden höchstens ein Viertel der demographischen Lücke füllen“, sagt er.

Den Rest muss die Technik bringen. Dafür sei eine höhere Effizienz nötig, also mehr Digitalisierung, mehr Industrie 4.0. Benötigt würden ertragsstarke Produkte und Dienstleistungen sowie eine gut ausgebaute Infrastruktur, die eine hohe Lebensqualität ermögliche und den Standort attraktiv mache. Sowohl Spath als auch Streibich wollen nicht schwarzmalen. „Kein Land der Welt hat eine Strategie der vierten industriellen Revolution (Industrie 4.0) so klar beschrieben wie Deutschland“, sind sie überzeugt. Jetzt müssten wir aufklären, um den Transfer von der analogen zur digitalen Welt zu beschleunigen, ist Streibich überzeugt. Immer wichtiger werde die Förderung von sogenannten Sprunginnovationen. Darunter versteht man solche Innovationen, die nicht evolutionär bestehende Techniken und Modelle weiterentwickeln, sondern ganz neue, richtungweisende und wagemutige Neuentwicklungen sind. Das sei auch deshalb notwendig, weil hinter solchen Sprunginnovationen oft neue Geschäftsmodelle lauerten, die hohe Renditen versprechen.

Gerade in der digitalen Welt spielten Sprunginnovationen eine große Rolle, weiß Streibich aus seiner Erfahrung als Chef des Softwarehauses Software AG. Diese Position gibt er in diesem Sommer nach gut 15 Jahren ab. Aber seine Erfahrungen und Kenntnisse der Digitalisierung waren ein Grund, ihn zum neuen Präsidenten der Akademie der Technikwissenschaften zu berufen. Denn auch wenn viele des Themas überdrüssig sind, „Industrie 4.0 beginnt erst richtig. Erst nach der Digitalisierung der Produktion gibt es einen großen Entwicklungsschub“, ist Streibich überzeugt.

Die Digitalisierung tangiere schon heute die nächste große Technikwelle, die Biotechnologie, der die sogenannte Genschere (zur Erbgutveränderung) zu großen Durchbrüchen verhelfen werde. Dort könne es auch wieder zu mehr ethisch motiviertem Widerstand kommen. Umso wichtiger ist für Streibich, das Thema rechtzeitig in einen ethisch-rechtlichen Rahmen einzubetten und immer wieder den Nutzen der neuen Techniken hervorzuheben, um so auch Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Da könnten wir uns manchmal auch ein Beispiel an anderen Ländern nehmen. Aus Sicht von Streibich sieht man in Japan eher den Nutzen einer neuen Technik, während in Deutschland die Risiken in den Vordergrund der Diskussion gestellt werden.

Gerade eine Nutzendiskussion könnte seiner Ansicht nach dazu führen, dass das Thema Smart Home (Intelligentes Heim) mehr Fahrt aufnimmt. Nicht die automatische Beobachtung des Bierbestands im Kühlschrank, eine auch in den Augen vieler Verbraucher unwichtige Lösung, sei hier hervorzuheben, sondern Sicherheitsaspekte. Ist der Keller verriegelt, der Rauchmelder eingeschaltet oder sind die Fenster geschlossen, könnten Fragen sein, die man gern über eine App beantwortet sähe. Aus Verbrauchersicht könnte auch eine App-Funktion sinnvoll sein, über die man die Heizung in der Ferienwohnung zu Winterbeginn zuschalten könne. Streibich denkt auch an Sicherheitsfunktionen für ältere Menschen, die eventuell lebensrettend sein können, weil jemand über sein Smartphone mitbekommt, dass der Senior in der Wohnung gestürzt ist.

Ähnlich sieht Streibich die Diskussion über die intelligente Stadt. Dann gehe es um beleuchtete und damit sichere Straßen oder Parkplätze oder die bessere Energieausnutzung. „Wer vom Nutzen einer Technik spricht, der spricht weniger von der Angst vor ihr“, ist Streibich überzeugt. Und dieser Nutzen erschließe sich dem Bürger über ganz konkrete Anwendungen, die er als hilfreich, sinnvoll und erstrebenswert erachte. „Die dahinter stehende Technik ist dem Verbraucher egal“, glaubt er.

Hätte man statt vom autonomen Fahren und seinen Gefahren mehr vom „sicheren Fahren“ gesprochen, weil es zu weniger Unfällen kommen wird, wären auch hier mehr Durchschlagskraft und eine schnellere Entwicklung möglich. Gerade die Schnelligkeit der Entwicklung wird nach Spaths Ansicht hierzulande immer noch unterschätzt. „Wir haben viel in Qualität neuer Produkte investiert – aber zu wenig in die Produktivität.“ Und damit meint er auch, dass die Entwicklung produktiver, also schneller werden und in ertragsstarke Produkte und Dienstleistungen erfolgen muss. Viele produktnahe Dienstleistungen, die heute unter Industrie 4.0 angeboten würden, seien zu margenschwach. Wirtschaft, Wissenschaft und Politik müssten zusammenarbeiten. Spath bedauert es daher sehr, dass die Berufung von Praktikern an Hochschulen wieder abnehme. Was dagegen gut laufe, sei die Kooperation mit der Politik. „Wir werden in Berlin gehört. Der Innovations-Dialog oder die Hightech-Initiative laufen gut“, bestätigt Spath die gute Zusammenarbeit mit der politischen Ebene.

Annunci

2 pensieri riguardo “Germania. Demografia. Accademia Tecnica. Mancano dieci milioni di lavoratori.

I commenti sono chiusi.