Pubblicato in: Devoluzione socialismo, Unione Europea

Germania. Siemens chiude gli stabilimenti di Görlitz e di Leipzig.

Giuseppe Sandro Mela.

2017-11-17.

Bundestag 002

Mentre i tedeschi si interrogano abbacinati su chi sarà il prossimo silurato perché trentasette ani fa aveva pensato di palpare le tette di una peripatetica, e Frau Merkel predica che il ‘clima‘ cambierà il mondo entro una ventina di secoli, le cose proseguono il loro decorso.

«Nach wochenlangen Spekulationen haben sich die Befürchtungen jetzt bestätigt: Siemens hat entschieden, seine Standorte in Leipzig und Görlitz zu schließen. Mehr als 1.000 Arbeitsplätze im Turbinengeschäft sollen wegfallen. Für das Generatorenwerk Erfurt werden verschiedene Optionen geprüft. Die IG Metall kündigte Widerstand gegen die Werksschließungen an.»

“Dopo settimane di speculazioni, i timori sono stati confermati: Siemens ha deciso di chiudere le sue sedi a Lipsia e Görlitz. Oltre 1.000 posti di lavoro nel settore delle turbine devono essere eliminati. Per l’impianto generatore di Erfurt sono allo studio diverse opzioni. L’unione IG Metall ha annunciato la resistenza alle chiusure degli impianti.”

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«Für das vergangene Geschäftsjahr meldete der Konzern “hervorragende Ergebnisse”. Mit fast 6,2 Milliarden Euro übertraf Siemens sogar noch die Rekordbilanz des Vorjahres. Damals erwirtschaftete das Unternehmen immerhin 5,6 Milliarden Euro. Eine weitere Gewinnsteigerung kündigte Konzernchef Kaeser für das neue Geschäftsjahr an.»

“Il Gruppo ha conseguito “ottimi risultati”nell’ esercizio precedente. Con quasi 6,2 miliardi di euro, Siemens ha superato persino il bilancio dell’anno precedente. A quel tempo, la società ha generato 5,6 miliardi di euro. Il Group CEO Kaeser ha annunciato un ulteriore aumento degli utili per il nuovo esercizio.”

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«Der Elektrokonzern Siemens plant die Schließung seiner Werke im sächsischen Görlitz und in Leipzig. Wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte, betrifft das im Turbinenwerk Görlitz etwa 720 Mitarbeiter und im Turbomaschinenwerk Leipzig 200 Vollzeitstellen.»

“L’impresa di elettrotecnica Siemens intende chiudere i suoi stabilimenti di Görlitz e Lipsia in Sassonia. Come annunciato giovedì a Monaco di Baviera, l’azienda ha circa 720 dipendenti nello stabilimento di turbine di Görlitz e 200 posti di lavoro a tempo pieno nello stabilimento di turbomacchina di Lipsia.”

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«Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich nannte die Werksschließungen “unverantwortlich”. Siemens lasse jegliche regionale Verantwortung eines großen deutschen Konzerns vermissen.»

«Stanislaw Tillich, primo ministro della Sassonia, ha definito “irresponsabili” le chiusure degli impianti. Siemens non ha alcuna responsabilità regionale di una grande società tedesca. »

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«Hintergrund der Kürzungspläne ist die gesunkene Nachfrage insbesondere bei großen Gasturbinen. Angesichts der Energiewende dürften die Aufträge auch in den kommenden Jahren weiter zurückgehen. Den Preisverfall und Überkapazitäten will Siemens durch Produktionskürzungen ausgleichen.»

“I piani di riduzione si inseriscono nel contesto del calo della domanda, in particolare per le grandi turbine a gas. In vista dell’ inversione di tendenza del consumo energetico, è probabile che gli ordinativi continuino a diminuire nei prossimi anni. Siemens intende compensare il calo dei prezzi e l’ eccesso di capacità riducendo la produzione.”

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«Ingesamt 6.900 Arbeitsplätze sollen wefallen, davon etwa die Hälfte in Deutschland. Am stärksten im Ausland sind die USA betroffen, wo 1.800 Jobs gestrichen werden.»

«In totale 6,900 posti di lavoro andranno persi, circa la metà dei quali in Germania. Gli Stati Uniti sono i paesi più colpiti all’estero, dove 1,800 posti di lavoro sono stati tagliati.»

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Molti gli aspetti rilevanti.

Merkel. Turbine Siemens per la Krimea. Altre due in arrivo.

Il primo è la perdita di know-how specifico: una volta perso non lo si ricostituisce più. Se in futuro i tedeschi volessero costruire una centrale alimentata a gas potrebbero comprare le turbine cinesi oppure quelle russe. Ma prima dovrebbero togliere l’embargo. Altrimenti, tutti al freddo ed al buio.

Il secondo è la perdita dei posti di lavoro: non solo quelli all’interna dell’azienda, ma soprattutto quelli dell’indotto, al momento stimabili a circa trentamila unità lavorative altamente specializzate.

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Bene, Merkel ha trasformato la Germania in una succursale araba, tutti sono altamente omofili ed in ossequio al femminismo le quote rosa sono imperanti, anche per i posti di neurochirurgo e di fisico delle particelle. Non parliamo poi dei consigli di amministrazione. Niente quote rosa per gli operatori ecologici e per i muratori.

Ma ogni cosa ha il suo prezzo.

Tutte le imprese produttive stanno scappando a gambe levate dalla Germania e chiudono gli impianti. Lunghe code davanti agli uffici di collocamento, gli organici dei quali saranno ovviamente potenziati.

Germania. Si litigano per il Bundesagentur für Arbeit.

Görlitz sarà trasformata in un deserto come Detroit.


Nota.

Ernst Werner von Siemens era un donnaiolo implacabile: non se ne faceva scappare una che fosse una. Vivesse adesso, sarebbe già stato condannato ai lavori forzati a vita ed i tedeschi avrebbero proseguito a fare i pastori di capre.


Mdr Aktuelle. 2017-11-17. Aus für Siemens-Werke in Görlitz und Leipzig

Nach wochenlangen Spekulationen haben sich die Befürchtungen jetzt bestätigt: Siemens hat entschieden, seine Standorte in Leipzig und Görlitz zu schließen. Mehr als 1.000 Arbeitsplätze im Turbinengeschäft sollen wegfallen. Für das Generatorenwerk Erfurt werden verschiedene Optionen geprüft. Die IG Metall kündigte Widerstand gegen die Werksschließungen an.

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Der Elektrokonzern Siemens plant die Schließung seiner Werke im sächsischen Görlitz und in Leipzig. Wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte, betrifft das im Turbinenwerk Görlitz etwa 720 Mitarbeiter und im Turbomaschinenwerk Leipzig 200 Vollzeitstellen. Die Gewerkschaft IG Metall hingegen nennt höhere Zahlen. Demnach sind zusammen mit Teilzeitbeschäftigten insgesamt 1.200 Beschäftigte an den beiden Standorten betroffen.

Siemens will dabei nach eigenen Angaben möglichst auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Betroffenen Mitarbeitern sollen Qualifizierungen und Wechsel in andere Konzernbereiche angeboten werden. Einem Sprecher zufolge gibt es auch noch keine konkreten Termine für die Betriebsschließungen. Darüber müsse noch mit den Arbeitnehmervertretern geredet werden.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich nannte die Werksschließungen “unverantwortlich”. Siemens lasse jegliche regionale Verantwortung eines großen deutschen Konzerns vermissen. Auch Wirtschaftsminister Martin Dulig zeigte sich “wütend und empört”, wenn der Konzern trotz Rekordgewinnen eine Industrieregion aufs Spiel setze. Dulig rief Siemens auf, diese “Entscheidung gegen Sachsen” zu revidieren.

Werk in Erfurt soll verkauft werden

Für das Generatorenwerk Erfurt mit 500 Beschäftigten prüft Siemens nach eigenen Angaben verschiedene Optionen, unter anderen den Verkauf.

Arbeitnehmerverbände befürchten das massivste Sparprogramm des Konzerns seit Jahren. Elf der weltweit 23 Standorte droht demnach das Aus. Ingesamt 6.900 Arbeitsplätze sollen wefallen, davon etwa die Hälfte in Deutschland. Am stärksten im Ausland sind die USA betroffen, wo 1.800 Jobs gestrichen werden.

Hintergrund der Kürzungspläne ist die gesunkene Nachfrage insbesondere bei großen Gasturbinen. Angesichts der Energiewende dürften die Aufträge auch in den kommenden Jahren weiter zurückgehen. Den Preisverfall und Überkapazitäten will Siemens durch Produktionskürzungen ausgleichen. Bereits vergangene Woche hatte Konzernchef Joe Kaeser bei der Bilanz-Pressekonferenz “schmerzhafte Einschnitte” angekündigt.

Schließung trotz Milliardengewinnen – Gewerkschaft will kämpfen

Insgesamt steht Siemens jedoch wirtschaftlich gut da. Für das vergangene Geschäftsjahr meldete der Konzern “hervorragende Ergebnisse”. Mit fast 6,2 Milliarden Euro übertraf Siemens sogar noch die Rekordbilanz des Vorjahres. Damals erwirtschaftete das Unternehmen immerhin 5,6 Milliarden Euro. Eine weitere Gewinnsteigerung kündigte Konzernchef Kaeser für das neue Geschäftsjahr an.

Gegen die drohenden Kürzungen hatten zuletzt Beschäftigte an mehreren Standorten demonstriert. Die Gewerkschaft IG Metall kündigte an, betriebsbedingten Kündigungen und Standortschließungen auch mit “kreativen Wegen des Widerstands” zu begegnen. Das kündigte IG-Metall-Vorstand und Siemens-Aufsichtsrat Jürgen Kerner in der “Wirtschaftswoche” an. Mitarbeiter könnten etwa Mehrarbeit und Sonderschichten über einen längeren Zeitraum verweigern, sagte er.

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