Pubblicato in: Devoluzione socialismo, Geopolitica Militare, Senza categoria

Spd, Spiegel, Clinton e la prossima guerra.

Giuseppe Sandro Mela.

2016-10-26.

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Lo Spiegel è organo ufficioso della socialdemocrazia tedesca: ne è da decenni il braccio ideologico, il veicolo della sua propaganda e delle sua calunnie.

È difficile da leggersi, perché molte cose importanti le riporta tra le righe, quasi con un linguaggio diplomatico.

Useremo un linguaggio non politicamente corretto per farci capire anche da parte di coloro che, avendo un sacco di cose da fare, non hanno né il tempo necessario né la voglia di dedicarsi alla epistemologia dello Spiegel.

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Questa volta però sarebbe importante cercare di capire, perché parla di cose ben serie: della nostra sopravvivenza, della possibile, probabile futura guerra in Europa.

Lo Spiegel è zeppo di balde giornaliste la sterilità uterina delle quali è epifenomeno di quella mentale: i loro articoli riportano quello che la Pravda avrebbe fatto dire a Lenin se ci fosse ancora il comunismo sovietico. I loro articoli sono cinguettanti e dicono quasi tutto quello che l’Spd vorrebbe sentirsi dire dalla gente.

Raramente, molto raramente, lo Spiegel esce con un articolo di un giornalista maschio, nome singolo, ed questa volta fa uscire addirittura Jacob Augstein, una delle sue poche teste pensanti. Quanto riporta è il pensiero di Herr Gabriel, anche se prudentemente non lo menziona.

Mr Augstein ci fornisce lui stesso l’estrema sintesi del problema.

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«Sicherheitsrisiko Clinton Was für Trump spricht»

Di cosa mai sta parlando Mr Trump?

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«Gibt es wenigstens einen einzigen Grund, auf einen Sieg von Donald Trump zu hoffen? Ja: den Frieden.»

Ci sarebbe almeno un motivo per sperare nella vittoria di Mr. Trump? Sì: la posta in gioco è la pace.

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«Hillary Clinton will im Syrienkrieg die militärische Konfrontation mit Russland riskieren.»

Mrs Hillary Clinton è determinata a correre il rischio di un confronto militare con i Russi durante la guerra in Siria.

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«Das kann Deutschland nicht wollen.»

E questo la Germania potrebbe non volerlo.

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In questi settanta anni di pace sono avvenuti numerosi mutamenti di grande portata.

Se negli anni sessanta l’Occidente rendeva conto di oltre il novanta per cento del pil mondiale, adesso ne forma poco più del quaranta per cento e tutto lascia presagire che la sua partecipazione debba contrarsi nel tempo.

Al calo della potenza economica fa riscontro un tracollo dell’audience politica: l’Occidente conta ancora, e molto, ma sta tramontando. L’Occidente non è più il padrone del mondo. Ed anche la leadership su questo 40% del pil mondiale è stato messo in discussione.

Nel converso, i paesi una volta definiti emergenti sono emersi. Sono emersi sia economicamente, sia politicamente, sia economicamente.

Non solo.

L’Occidente ha l’immane palla al piede dei debiti pubblici fuori controllo, mentre gli ex-emergenti ne hanno quote percentualmente minimali. Il sistema bancario e finanziario occidentale sta traballando sotto i crediti inesigibili, mentre quello degli ex-emergenti è decisamente più solido.

Infine, l’Occidente si è posto una Weltanschauung contraddittoria, contro natura, mentre gli ex-emergenti hanno visioni di vita squisitamente empiriste: solidamente ancorate al reale.

La storia insegna comesituazioni di questo tipo spingano invariabilmente ad un conflitto che riassetti i sistemi economici.

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È oramai da anni che si sente parlare con sempre maggiore insistenza di guerra. Nell’ultimo decennio la Russia ha avviato un grandioso piano di riarmo e si sta riappropriando del ruolo di superpotenza alquanto appannato nel recente passato. Anche il riarmo cinese sta proseguendo a ritmo serrato.

Si prende anche atto come negli ultimi decenni le armi di difesa, per esempio i missili anti-missile e quelli anti-nave abbiano avuto uno sviluppo di tutto rispetto, al punto tale da far porre la domanda concreta se una flotta, ancorché potentissima, possa sopravvivere alla prima ora di conflitto.

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Cosa teme Mr Augstein?

Non prende per nulla in considerazione un conflitto globale.

Reputa invece verosimile una guerra convenzionale in Europa, dichiaratamente con la Russia, che nel caso non avrebbe soverchia difficoltà a vincerla.

«Hillary Clinton will im Syrienkrieg die militärische Konfrontation mit Russland riskieren.»

Ecco il reale motivo per cui Spd e Mr Augstein temono l’elezione di Mrs Clinton come la peste.

Nota.

Ci si rende perfettamente conto come una grande quantità di persone sia allergica alla sola parola “guerra“. Tuttavia ignorarne la possibilità nn la esorcizza. E purtroppo sempre più le élite occidentali intravedono in una guerra l’unica via di uscita da questa situazione ci crisi valoriale, politica, economica e finanziaria.


Spiegel. 2016-10-20. Sicherheitsrisiko Clinton Was für Trump spricht

Gibt es wenigstens einen einzigen Grund, auf einen Sieg von Donald Trump zu hoffen? Ja: den Frieden. Hillary Clinton will im Syrienkrieg die militärische Konfrontation mit Russland riskieren. Das kann Deutschland nicht wollen.

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Ein Argument für Trump? Unvorstellbar. Die Ablehnung dieses Mannes ist Allgemeingut. Er ist der Gottseibeiuns der Politik. Leichter ließen sich noch beim bösen Wolf aus Grimms Märchen irgendwelche Vorzüge finden als bei dem irren Narziss aus New York. Dabei wird nur ein Punkt übersehen, und zwar einer, der für jeden Nicht-Amerikaner in Wahrheit der wichtigste ist: Trump wäre in der Frage von Krieg und Frieden vermutlich die bessere Wahl als Clinton.

Der Bürgerkrieg in Syrien ist der gefährlichste Konflikt der Welt. Die USA, Russland, Iran, die Türkei, Israel, Saudi Arabien – alle mischen mit. Alle verfolgen ihre eigenen Interessen. Und ausgerechnet in Syrien will Hillary Clinton die militärische Konfrontation mit Russland riskieren. Clinton hat sich ausdrücklich dafür ausgesprochen, über Syrien, oder Teilen davon, eine Flugverbotszone einzurichten. Auf diese Weise soll, so Clintons Plan, das Leid der vom Krieg verfolgten Zivilbevölkerung wenn nicht behoben so doch gelindert werden. Das klingt nach einem Projekt des Friedens. In Wahrheit wäre es ein Akt des Krieges. Die Risiken sind unabsehbar. Vor allem das Risiko eines militärischen Konflikts mit Russland.

Ein “Hebel gegen die Russen”

Risiko? Der oberste Soldat der Vereinigten Staaten von Amerika, General Joseph Dunford, Vorsitzender des Vereinigten Generalstabs der Streitkräfte der Vereinigten Staaten, ist sich sicher. Den gesamten Luftraum über Syrien zu kontrollieren, würde Krieg mit Syrien und Russland bedeuten. Dunfords Vorgänger im Amt schätzte vor ein paar Jahren, dass eine wirksame Flugverbotszone über Syrien den Einsatz von 70.000 Soldaten und monatliche Kosten in Höhe von einer Milliarde Dollar bedeuten würde.

Aber Hillary ist unverdrossen. “Als ich Außenministerin war, war ich für eine Flugverbotszone, und das bin ich noch heute”, hat Clinton erst vor ein paar Tagen gesagt. Und damit niemand einen Zweifel daran haben konnte, wie sie das meinte, fügte sie hinzu: “Wir brauchen einen Hebel gegen die Russen.”

Donald Trump hat sich die größte Mühe gegeben, seine Untauglichkeit für das Amt des US-Präsidenten unter Beweis zu stellen. Aber was Krieg und Frieden angeht ist seine Weste sauber. Trump, soweit er überhaupt irgendein außenpolitisches Konzept hat durchblicken lassen, will Amerika aus den Händeln der Welt eher heraushalten, es keinesfalls tiefer verwickeln.

Es gibt nun auch in Deutschland noch Feierabendgeneräle, denen die Lust auf militärische Interventionen nicht vergangen ist. Der Grünen-Chef Cem Özdemir hat gerade allen Ernstes bedauert, dass Deutschland sich seinerzeit nicht am Libyen-Einsatz beteiligte. Özdemir hat auch gefordert, mit einer Flugverbotszone über Syrien zu drohen – und gleichzeitig gewarnt: “Hängt die Nuklearmacht Russland mit im Konflikt, rate ich bei militärischen Interventionen grundsätzlich sehr zur Vorsicht.” So wird vom Schreibtisch aus das Reden über den Krieg zur Kinderei.

Aber der Mehrheit der Deutschen müsste der Gedanke eines Waffengangs zwischen den USA und Russland einen Schauer der Furcht über den Rücken jagen. Dennoch – wenn die Deutschen zu entscheiden hätten, am Triumph der Demokratin gäbe es keinen Zweifel. Sonderbar. Wie kann es sein, dass die deutsche Öffentlichkeit diese reale Gefahr eines Clinton-Sieges ignoriert?

Es liegt daran, dass Trumps Kandidatur derart schrill ist, dass zu viele Leute das Signal nicht wahrnehmen, das sie in Wahrheit ist. Hillary Clinton ist genau das Produkt des amerikanischen Polit-Establishments, das Trump und seine Anhänger in ihr sehen. Sie genießt in Europa den Ruf, für außenpolitische Berechenbarkeit und Kontinuität zu stehen.

Aber das bedeutet eben auch, dass sie die im wahrsten Wortsinne verheerende amerikanische Außenpolitik militärischer Interventionen fortsetzen würde.

Was der Westen tun kann

Ja, Donald Trump ist eine Farce. Aber er erinnert daran, dass der Westen sich mit Blick auf die Krisen dieser Welt schon lange überfordert – moralisch, militärisch, politisch. Der Westen reibt sich auf zwischen der Illusion der Allzuständigkeit und der Realität der begrenzten Möglichkeiten. Der Westen verheddert sich in seinen Widersprüchen.

Amerika unterstützt hier die Kurden und ist gleichzeitig mit der Türkei verbündet, die ihrerseits erbittert gegen die Kurden kämpft. Gegen den IS lassen sich die USA von den Saudis helfen, die ihrerseits zu den Förderern des islamistischen Terrorismus gehören. Der amerikanische Interessenkonflikt mit Russland scheint in Syrien unüberbrückbar – aber das hindert Israel, Amerikas größten Verbündeten in der Region, nicht daran, sich mit Putin zu arrangieren. Das schreckliche Leid in Aleppo entsetzt den Westen – aber die Rebellen weigern sich, die Stadt zu räumen und dadurch die Zivilbevölkerung vor weiteren Bomben zu verschonen.

Täglich setzen wir uns mit den Bildern des Schreckens, die dieser Krieg wie jeder Krieg erzeugt, unter einen buchstäblich unerträglichen moralischen Druck und belügen uns dabei doch selber. Denn wenn es wirklich das Leid der Menschen ist, das uns umtreibt, dann sollte der Westen aufhören, in Syrien eigene machtpolitische Ziele zu verfolgen. Es ist keineswegs so, dass der Westen nichts tun kann – im Gegenteil: Er kann aufhören, sich einzumischen.

Clinton steht für die Kontinuität der US-Politik. Trump steht für einen Bruch mit den Traditionen. Wie verlogen müssen diese Traditionen sein, wenn einer wie Trump plötzlich als ehrlichere Wahl dasteht? Trumps bisheriger Erfolg ist überhaupt nur dadurch zu erklären, dass er ein Bedürfnis adressiert: nach Neuanfang. Die New York Times hat neulich geschrieben: “Trump ist die logische Konsequenz von allem Schlechten in Amerika”

Der Satz enthält mehr Wahrheit, als uns allen lieb sein kann.

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